Vorschule

 

Pädagogischer Ansatz

In unserer Vorschule werden altershomogen maximal 28 Kinder im letzten Kindergartenjahr auf ihrem Entwicklungsweg zum Grundschulkind von mindestens vier pädagogischen Fachkräften begleitet.

Wir orientieren uns stets am Bedürfnis des Kindes und bieten verschiedene Angebote, die dem Entwicklungsstand jedes einzelnen Kindes gerecht werden. Die Kinder dürfen selbstbestimmt entscheiden, ob sie an Angeboten teilnehmen oder ob sie lieber im Freispiel bleiben möchten.

Unsere großzügigen Räume sind in verschiedene Bereiche aufgeteilt, die zum altersentsprechenden Spielen anregen. Hierzu gehören u.a. ein Kreativraum, eine Puppenwohnung, sowie eine Leseecke.

In wöchentlich stattfindenden Kinderkonferenzen können die Kinder aktiv und kooperativ an der Wochenplanung teilnehmen. So lernen sie sich selbstbestimmt, aber trotzdem teamorientiert und demokratisch über Wünsche abzustimmen. Die freiwillige Partizipation der Kinder ist ein wichtiger Bestandteil des Miteinanders in der Vorschule. Sie dürfen Entscheidungen eigenständig treffen und mitbestimmen, wenn beispielsweise ein Raum umgestaltet oder ein Ausflug geplant wird.

Besonderes Augenmerk legen wir selbstverständlich auf den Übergang in die Schule. Viele der Kinder haben durch den Kindergarten oder vielleicht schon durch die Krippe erfahren, dass sogenannte Übergange, also bedeutsame Lebensveränderungen, in relativ kurzer Zeit bewältigt werden müssen. Gleichzeitig haben sie aber auch schon positive Erfahrung bei der Bewältigung dieser Übergänge gesammelt.

Der Übergang von der Vorschule in die Grundschule stellt einen anspruchsvollen Wechsel für alle Kinder dar. Sie stehen vor neuen Herausforderungen, müssen mit neuen Räumlichkeiten, mit Lehrern und anderen Kindern zurechtkommen. Ihr eigener Tagesablauf wird sich verändern und sie bekommen neue Rechte, wie auch Pflichten hinzu. Wir betrachten diesen Übergang als Prozess und begleiten die Kinder dabei, diesen neuen Herausforderungen mit der angeborenen Neugier entgegenzutreten, damit sie die Möglichkeiten erkennen und annehmen können, die sich ihnen dadurch bieten.

Zu dieser Begleitung gehören u.a. der einwöchige Besuch im ortsansässigen Hort sowie der wechselseitige Besuch der Vorschule des zweiten Gemeindekindergartens und der Grundschule. Die Schüler der ersten Klasse besuchen im Gegenzug ebenfalls einmalig unsere Vorschule. Wir ermöglichen den Kindern dadurch eventuelle Unsicherheiten, Ängste oder Sorgen abzubauen und erste Kontakte zu künftigen Schulkameraden zu knüpfen.

Für eine gelingende Schulvorbereitung und Übergangsbewältigung legen wir somit großen Wert auf eine partnerschaftliche Zusammenarbeit von Eltern, Kita und Grundschule.

Pädagogische Inhalte wie der Umgang mit Zahlen, das Erkennen und Benennen geometrischer Figuren oder die Mengenerfassung werden bei uns in den Vorschul-Alltag eingebaut und nicht auf separate Projekte beschränkt. Zudem werden Themen aus den verschiedensten Bildungsbereichen im Laufe des Jahres besprochen und von den Kindern auf Vorschulblättern festgehalten. So schaffen wir neben dem reinen Wissenserwerb unterbewusst auch ein erstes Verständnis für den Nutzen des Erlernten. Die Kinder können Zahlen und Formen überall in ihrer Umgebung entdecken, wodurch ein verschulter Umgang vermieden wird.

Zudem lernen die Kinder während ihrer Zeit in der Vorschule durch gezielte Ausflüge und Besichtigungen die sozialen Räume ihres Wohnortes kennen. Dazu gehören Besuche bei Bäckereien, Feuerwehr, Polizei, Büchereien, kulturelle Veranstaltungen u.v.m.

Für Kinder, deren Eltern beide nichtdeutscher Herkunft sind und die einer Verbesserung der Deutschkenntnisse bedürfen findet über das gesamte Vorschuljahr ein „Vorkurs Deutsch lernen“ statt. Die Kursteilnahme verbessert die Startchancen der Kinder in der Schule und basiert auf der Erhebung des Sprachstandes des Kindes im Kindergartenjahr vor dem Wechsel in die Vorschule.

Gemeinsames Frühstück und Mittagessen

Unsere Haltung, die Kinder selbstwirksam Handeln zu lassen dient auch als Grundlage für unser Essensangebot.

Frühstück:

Das Frühstück wird von unserem Personal vorbereitet und in Buffetform angerichtet. Auf Wunsch beteiligen sich die Kinder unter Einhaltung der hygienischen Bestimmungen. Ihr Kind darf sowohl selbst wählen als auch selbst zubereiten, was es Essen möchte. Wir bieten frisches Obst und Gemüse, Brot, frische Wurst und frischen Käse, Marmelade, Gemüseaufstriche sowie Müsli an. Dieses Buffetangebot steht täglich von 8 Uhr bis 10:30 Uhr bereit. Die Kinder können essen, wann sie möchten. So wird das individuelle Hungergefühl jedes Einzelnen berücksichtigt.

Snacks:

Zwischen 7 Uhr und 8 Uhr, sowie zwischen 10:30 Uhr und 12 Uhr steht für ihr Kind durchgehend frisches, aufgeschnittenes Obst und Gemüse bereit.

Gleiches gilt für den Nachmittag. Zudem werden zu dieser Zeit auch abwechselnd Joghurt oder kleine Knuspereien (Knäckebrot, Zwieback, Reiswaffeln o.ä.) angeboten.

Mittagessen:

Für unser Mittagessen werden wir von der Hofmann Menü-Manufaktur GmbH beliefert, deren Tiefkühl-Menüs mehrfach von der DLG (Deutsche-Landwirtschafts-Gesellschaft) sowie von der DGL (Deutsche-Gesellschaft für Ernährung) ausgezeichnet wurden. Die vielfältigen Speisen aus diesem Hause werden täglich von unseren Küchenkräften mit frischen Salaten, Nudeln, Reis o.ä. ergänzt.

Das Mittagessen im Kindergarten findet um 12 Uhr statt. Auch hierbei entscheiden die Kinder eigenständig, was sie essen wollen. Geschmäcker sind verschieden und entwickeln sich mit der Zeit selbstbestimmt weiter. Schon die Kleinsten wissen genau, was sie essen oder probieren möchten. Daher servieren wir die Bestandteile der Speisen in getrennten Schüsseln, so dass ihr Kind sich an den Speisen bedienen kann, die es gerne isst.

Getränke:

Für die Kinder steht durchgehend Wasser (spritzig, medium und still) zur Verfügung, damit sie jederzeit ihren Durst löschen können. Des Weiteren bieten wir an kalten Tagen Kräuter- oder Früchtetee an.

 


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